Stern-Theaterproduktion

Goethes "Faust"

Erzählt mit den besten Songs aus Rock & Pop


Pressezusammenfassung „Faust“

Mein Startwort: „Warum tue ich mir das an und schaue mir das Theater Faust an, das schon tausendfach in verschiedensten Variationen dargeboten wurde? Der Klassiker verstaubt seit einigen Jahren im Bücherregal, obwohl die Themen dieser Tragödie zeitlos sind. Im Theater Rigiblick in Zürich schlägt mir Goethe die Faust in`s Gesicht und belehrt mich eines besseren. Die beiden Schauspieler Daniel Rohr und Silvester von Hösslin entführen mit ihrer vierköpfigen Band das Publikum mit einer riesigen Portion Humor in die Tragödie von Faust, Mephisto und Gretchen. Die ganze Palette der Gefühle wird durch gelebt: Tränen gelacht, Fingernägel gekaut, Gänsehaut läuft über den Rücken, Tränen verstohlen weggewischt. Fazit: Die Kinnlade bleibt offen bis zum Schluss. Das junge und reife Publikum wird angesprochen; Goethes Verse und Texte von Rock- und Popsongs von AC/DC bis Zappa werden genial in den Klassiker eingeflochten, während die zwei Welten gekonnt gegenübergestellt werden. Ein lohnenswertes Spektakel, welches Literaturfans wie auch Theatermuffel begeistern wird. Mein Schlusswort: „Wow! Unbedingt schauen und geniessen. Nächste Daten gross und in schrillen Farben in die Agenda schreiben!
Ron Orp, 30.9.2011

Jede Anspielung wird verstanden und kommentiert
Daniel Rohr erzählt über das Gastspiel seiner "Faust"-Produktion in Teheran
Tages-Anzeiger, Zürich, 24.2.2011 (Artikel, JPG )

Als dann auf der Bühne der Satz von «Sex, Drugs and Rock'n'Roll» kam, war «die Spannung im Saal zu greifen». Gesprochen wurde englisch, die Goethe-Zitate blieben deutsch und erschienen auf Farsi übersetzt auf einem Bildschirm.
Menschen aller Altersgruppen waren da, Alte und Junge, Männer und Frauen. Manche sassen mit einem Rolling-Stones-T-Shirt im Saal. Viele schickten noch während der Vorstellung SMS an ihre Freunde, sie müssten das Stück unbedingt sehen. Die vier Vorstellungen waren denn auch alle restlos ausverkauft.
Das Publikum verfolgte das Geschehen «unglaublich aufmerksam» und vor allem, so Rohr, verstanden die Leute zwischen den Zeilen zu lesen, auch leiseste politische Anspielungen zu deuten. Und dann brandete jeweils spontan Applaus auf. Und als die Menschen am Schluss aufsprangen zu Standing Ovations wie bei einem Rockkonzert «bekam ich richtig Gänsehaut».
tagesanzeiger.ch, Zürich, 24.2.2011 (Artikel, PDF )

Neuinszenierung eines Klassikers: „Faust“ erobert Thailand
„Goethe rockt“: Moderne Interpretation mit den besten Hits der Musik
Der Farang, Bangkok, 2/2011 (deutsch/english, PDF)

Als «leicht gekürzt» wird auch so manche Szene in «Goethes Faust» von Daniel Rohr angekündigt. Das wenig respektvolle Stück lief am Dienstag und am Mittwoch mit grossem Erfolg im TaK. Mit schnoddrigem Humor hat er als Mephisto, Gretchen und Wagner etc., mit Faust-Darsteller Silvester von Hösslin an der Seite eine herrlich freche Version des Goethe-Stücks mit schnoddrigen Überleitungen erarbeitet, die den Zuschauer lachen lässt ohne «Faust» der Lächerlichkeit preiszugeben.
Diesen «Faust» anzusehen macht einfach Spass, auch oder gerade weil die Verantwortlichen nicht mehr die Jüngsten sind. Hier wird aufs Unterhaltsamste der Beweis für die These angetreten, dass in der heutigen Zeit die Pubertät überhaupt nicht mehr endet.
Lichtensteiner Volksblatt, 3.6.2009

Auf der Bühne stehen zwei Schauspieler, vier Musiker und eine These: „Faust und der Rock’n Roll teilen das gleiche Lebensgefühl.“
Auch wenn klar ist, dass in Faust noch viel mehr steckt: die Kühnheit der These gefällt! Das Ganze ist schnell, flott und viel Slapstick inszeniert und der unerschrockene Zugriff auf den Klassiker macht Spass.
Schweizer Radio DRS 2

Die Inszenierung im Zürcher Theater Rigiblick bietet Episoden aus Goethes „Faust“ und ist zugleich eine Reise durch die Geschichte der Rock- und Popmusik. Eine temporeiche, freche und witzige Rock-Revue!
Kulturplatz Schweizer Fernsehen SF 1

Dieser Faust ist himmlisch!
Blick (Artikel, JPG)

Herausgekommen ist eine Gratwanderung zwischen Schauspiel und Konzert mit spühender Intelligenz, derber Erotik und rotzfrechem Humor.
WoZ (Artikel, JPG)

Sehr treffsicher ist die Titelauswahl, mit der die dramatische Entwicklung konterkariert und ironisiert wird.
NZZ (Artikel, JPG)

Der Einsatz einer Liveband schafft eine spannende Gratwanderung zwischen Theater und Konzert. Schliesslich zeichnet sich gerade das freie Theater immer wieder durch mutige Produktionen aus.
Ensuite

Diese „Faust“-Adaption lebt vom Charisma der spielenden, von schrägen Ideen und witzigen Entsprechungen, die sich aus der Überblendung des klassischen Dramentextes mit aktueller Musik ergeben.
Tages-Anzeiger

Grossen Stoff auf handliches Format runterzubrechen bewährt sich auch hier, zumal die beiden Akteure es verstehen, die Gags nicht auszuwalzen und die Musiker viele der Songs nur anspielen.
Solothurner Zeitung (Artikel, JPG)

Rohr und von Hösslin überzeugen auch mit witzigen (Verwandlungs)-Szenen.
Lint-Zeitung

Bei gewissen Sätzen kann der Bildungsbürger nicht anders: er muss lachen. Er muss grunzen. Bei der amüsant wie frechen Faust“-Version jammert Faust mit den Rolling Stones „ I can’t get no satisfacion!“, verscheucht den Pudel mit Frank Zappa, rauscht per AC/DC auf dem „Highway to Hell“, besäuft sich zu Grönemeyers „Alkohol!“ sinkt vor der „Sex Bomb“ Gretchen hin, in deren Kammer es nach „Teen Spirit“ riecht. Led Zeppelin führt schlieslich auf den „Stairway to Heaven“ – und das grinsende Publikum zurück unter den Sternenhimmel.
NZZ am Sonntag (Artikel, JPG)

Die Sex’Drugs’nRock’nRoll-Verson von „Faust“ funktioniert auf allen Ebenen: Für die Schulvorstellungen ist die Produktion komisch genug, für Erwachsene kurzweilig genug und für Musikfans finden sich zahlreiche pointiert gesetzte Songphrasen!
Dieser „Faust ist eine bis ins Detail sorgfältig und liebevoll einstudierte Kurzversion mit Trashpotenzial. So machen „dicke, alte, trockene, langweilige Schinken“ einfach Spass!
PS (Artikel, JPG)

Anarchisch und witzig inszeniert mit legendären Hits wie „I can’t get no Satisfacion“ oder „Knockin’ on Heaven’s Door“.
SI

 

Szenenfoto